20
Mai

Trans*abend – Vortrag und Film mit Niki Trauthwein

Am 20.05 bekommen wir Besuch von Niki Trauthwein aus Berlin!

Die Lebensrealitäten transgeschlechtlicher Menschen zwischen 1945 und 1980

Niki Trauthwein, Chairwoman, Lili Elbe Archiv, Berlin

Was haben erzählte Lebensgeschichten mit dem tatsächlich gelebten Leben zu tun? Dieser Frage widmet sich der Vortrag anhand von erzählten und überlieferten Biographien aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen. Das Verhältnis kollektiver Identität zu Erlebnis, Erinnerung und Erzählung ist ein zentraler Punkt heutiger Selbstverständnisse, doch wo kamen diese eigentlich her? Emanzipatorische Bestrebungen und strukturelle Organisation in den Jahren 1945 bis 1980 stellen eine bedeutende Entwicklung in der BRD dar.
Titel des Films: Frauen, die Männer waren
„In dem Film vom Luc Jochimsen und Lukas Maria Böhmer geht es um Männer oder besser Frauen. Frauen, die einmal Männer waren.“ (Zitat) Es werden mehrere Menschen, u.a. aus Hamburg und Köln gezeigt, die über ihre Leben berichten, Ausschnitte vom Stammtisch beim TV Club Hamburg und der bundesweit erste Gleichstellung von Ver.Di zum Thema Transsexualität.

Zur Person: Niki Trauthwein ist die Gründerin des Lili Elbe Archis und wissenschaftliche Leitung. Arbeitsschwerpunkte sind biographische Forschung, Bewegungsgeschichte und klinische Psychologie.

Das Lili Elbe Archiv (gegründet: 20.11.2013) ist ein unabhängiger Ort zur Überlieferung der eigenen Geschichte nicht-normativer Geschlechtlichkeiten. Das Lili Elbe Archiv versteht sich auch als ein Informationszentrum und betreibt zu diesem Zweck, neben dem Archiv, eine Präsenzbibliothek in Berlin, publiziert zu verschiedenen Themen und führt Workshops zusammen mit Menschen der Bewegung_en durch.
Heute beläuft sich der Bestand des Archivs auf ca. 6000 Dokumente, Zeitschriften, Bücher, Journals, Dissertationen, Flyer, Fotografien, Interviews, Jahrbücher, Fotobände, Ratgeber, Fragebogen, audio-visuelle Medien etc.

Bild: Erster Trans*-Verein nach dem zweiten Weltkrieg (Quelle: Niki Trauthwein)
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Das PULS und die Trans*-Gruppe sind offen für alle Jugendlichen, die sich nicht oder nur teilweise mit ihrem bei Geburt gegebenen Geschlecht identifizieren oder die ihr Geschlecht hinterfragen. Wir bieten einen sicheren Raum, in dem ihr euch frei entfalten könnt. Sei es trans*, non-binary, genderfluid, inter* …

Der Trans*abend findet jeden Mittwoch von 17:00 bis 21:00 Uhr statt.

Das Trans*-Sternchen steht als Platzhalter für unterschiedliche Gruppen von Menschen mit abweichenden, angeglichenen, uneindeutigen oder fluiden geschlechtlichen Identitäten. Unter dem Begriff Trans* fassen wir Selbstbezeichnungen wie transgender, transident, transsexuell, MTF, FTM, Gender Queers, Weder-noch’s, Agender und viele mehr zusammen.

19
Apr

PULS bleibt vorrübergehend geschlossen

Wir schließen uns den Vorsichtsmaßnahmen der Stadt Düsseldorf, des Jugendamts und unseres Trägers an und lassen das PULS bis zum 19. April zu.

Ihr erreicht uns weiterhin per Mail, per PN oder per Telefon.
In den nächsten Wochen werden wir aber auch hier ein wenig aktiv sein.

Wir schicken euch liebe Grüße und freuen uns, euch alle bald und wohlbehalten wieder zu sehen!

Euer PULS-Team

18
Apr

Es geht weiter

Das Leben im Jugendzentrum PULS Düsseldorf geht für uns grade weiter – auch wenn es ohne euch nicht das selbe ist 😪

Wir haben unsere telefonische Beratungszeit ausgebaut und sind nun jeden Tag zwischen 15 und 20 Uhr für euch erreichbar – auch am Wochenende.
Euch fällt die Decke auf den Kopf, habt Stress zu Hause oder Fragen zur Transition in Coronazeiten? Dann ruft uns gerne an!

Ihr erreicht uns telefonisch unter 0211/21094852

per Email unter Info@puls-duesseldorf.de

oder über die Socialen Medien: Facebook und Instagram.

Bei familiären Krisen könnt ihr euch auch an die telefonische Beratungshotline der Düsseldorfer Beratungsstellen für Familien, Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wenden. Diese ist von Montag bis Freitag von 8 – 17 unter der 0211/89 – 95334 erreichbar.

Anonym und kostenfrei könnt ihr auch die NummergegenKummer unter der 116111 anrufen. Diese sind Montags bis Samstags von 14 bis 20 erreichbar.

Wir hoffen, ihr seid gesund und munter und freuen uns euch wiederzusehen! Vielleicht auch digital?