Oberbürgermeister
Thomas Geisel
 


"Das Jugendzentrum PULS bietet dank attraktiver Angebote und eines engagierten Teams eine bewährte und feste Anlaufstelle für lesbische und schwule Jugendliche in Düsseldorf. Die Einrichtung wird ausgesprochen gut angenommen und ist eben nicht nur Rückzugsraum, sondern auch Ausgangspunkt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in Düsseldorf und der Region.

Ich halte es für wichtig, dass wir in Düsseldorf das Jugendzentrum PULS haben und als Stadt dessen beeindruckende Arbeit fördern. Das nützt den Jugendlichen und spricht für die tolerante Atmosphäre in Düsseldorf.“


Thomas Geisel

Für PULS bei der UNAOC EF Summer School in New York

Ich heiße Sara, bin 19 Jahre alt und habe gerade Abitur gemacht. Seit etwa zwei Jahren gehe ich regelmäßig ins Jugendzentrum PULS und nehme mit sehr viel Freude an den vielfältigen Aktivitäten teil. Besonders viel Spaß machen mir politische Aktionen für LSBTTI-Rechte und gegen Diskriminierung allgemein. Außerdem bin ich im Bücherei-Team unserer schwul-lesbischen Bibliothek. Wir kümmern uns nicht nur um die Verwaltung, sondern organisieren auch Aktionen, die mit der Bücherei im Zusammenhang stehen. Zu Beginn des Jahres hatten wir z.B. Bücher-Themenwochen zum Thema "Homosexualität und Transsexualität weltweit" und vor einigen Wochen eine Lesung zum Thema "Fluchtgrund sexuelle Identität".

Auf die Idee, mich mit diesem Engagement bei der UNAOC EF Summer School zu bewerben, bin ich durch einen Zeitungsartikel gekommen. Bei der Summer School wird jedes Land durch einen von insgesamt 75 Teilnehmern vertreten und zusammen wird diskutiert, wie man sich in seinem Heimatland für Menschenrechte, Gleichbehandlung und eine Verbesserung der Lebensqualität einsetzen kann. Dabei gab es Workshops zu Themen wie Verhandlungsführung, Soziales Unternehmertum, erfolgreiche Kampagnengestaltung und Design Thinking und inhaltlich ging es von Armut bis hin zu Sexismus um ganz unterschiedliche Probleme. Auch bestand die Gelegenheit, die UN-Gebäude zu besichtigen und eine Diskussion mit UN-Repräsentanten zu führen, zu der später sogar UN-Generalsekretär Ban Ki-moon stieß und eine Ansprache hielt. Für mich war die Summer School ein unvergessliches Erlebnis, alleine schon deswegen, weil ich durch die anderen Teilnehmer so viel über andere Länder und die politische Situation in diesen Ländern dazugelernt habe. Mir ist bewusst geworden, wie viel es noch zu verändern gilt, vor allem auch weltweit. Gleichzeitig hat mich beeindruckt und begeistert, mit wie viel Mut und Motivation sich andere junge Menschen für ihre Ziele einsetzen und wie viel man selbst durch kleine Schritte schon verändern kann. Ich denke, dass ich in der Woche in New York sehr viel dazugelernt habe und auch neue Motivation dazu gewonnen habe, mich für Themen, die mir wichtig sind, einzusetzen. Zudem war die Summer School auch eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern zu vernetzten. So waren auch ein Teilnehmer aus Irland und eine Teilnehmerin aus Chile dabei, die sich in ihrem Heimatland für die Rechte von Homosexuellen und Transsexuellen einsetzen. Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft zu Projekten austauschen und vielleicht sogar einmal für ein Projekt zusammenarbeiten können. Auf jeden Fall bin ich sehr dankbar, diese Möglichkeit des Austauschs gehabt zu haben und kann es jedem weiterempfehlen, sich für eine Teilnahme bei der Summer School zu bewerben.

Sara im Gebäude der UN Generalversammlung:

Und bei center.tv:
 

Zurück