Herzlich Willkommen bei PULS
Oberbürgermeister
Thomas Geisel
 


"Das Jugendzentrum PULS bietet dank attraktiver Angebote und eines engagierten Teams eine bewährte und feste Anlaufstelle für lesbische und schwule Jugendliche in Düsseldorf. Die Einrichtung wird ausgesprochen gut angenommen und ist eben nicht nur Rückzugsraum, sondern auch Ausgangspunkt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in Düsseldorf und der Region.

Ich halte es für wichtig, dass wir in Düsseldorf das Jugendzentrum PULS haben und als Stadt dessen beeindruckende Arbeit fördern. Das nützt den Jugendlichen und spricht für die tolerante Atmosphäre in Düsseldorf.“


Thomas Geisel

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Jugendzentrum PULS in Düsseldorf! Zum Auf- und Zuklappen der Einträge die entsprechende Überschrift anklicken.

CSD Samstag

Den frühen Morgen des CSD Düsseldorfsamstags erlebten die meisten Pulsmädels nicht schlafend- sie feierten schon einmal im Zakk vor. Das verließen sie um circa vier Uhr um dann – ganz vom Wohnort abhängig - noch drei bis fünf Stunden Schlaf zu sammeln.

Für mich hieß es um 8 Uhr aufstehen um auch ja pünktlich zu kommen. Das hatte uns Kimi schließlich immer wieder nahe gelegt! Um 10 Uhr ging an dem wunderschönen, sonnigen Tag das Aufbauen los. Berichte, Fotos und die heißbegehrten Sticker wurden mit viel Liebe am Pulsstand dekoriert. Als das alles geschafft war, wurde die gesamte CSD-Wiese einmal genauer betrachtet. Besonders neidisch waren wir auf die Düsseldorfer Delphine! Denn wir hatten zwar Tischkicker und Fußballtor dabei, aber die Delphine konnten sich in ihrem Plantschbecken abkühlen, was bei den sommerlichen Temperaturen schon reizend war. Auftrumpfen konnten wir dann allerdings wieder mit Wasserpistolen mit denen wir uns die ein oder andere Schlacht lieferten. Faulpelze und SonnenanbeterInnen, die hinter dem Zelt Schutz gesucht hatten, blieben auch nicht immer verschont :). Gut das Jana immer an alles denkt, auch wenn sie an dem Tag leider etwas erkältet war. Die gute Laune musste darunter aber nicht leiden, denn selbst eine angeschlagene Jana bringt noch Fröhlichkeit mit.

Nach einem Crepes und einer Chinatüte wurden sämtliche Armbänder und sonstige Schmuckstände genaustens untersucht und die Stände der vertretenden Parteien unter die Lupe genommen. Ein differenziertes Wahlprogramm wurde leider nicht entdeckt. :)

Ein besonderes Highlight war dann am Abend der Auftritt der Tanzgruppe McQueen. Kimi, Louisa und Maike waren als Pulsmädels auf der großen Bühne dabei und hauten uns alle wirklich um mit ihrer Performance, die für den ein oder anderen von uns sehr kunstblutig ausging.

Insgesamt war es ein total toller Tag, an dem alte Pulsianer und Neulinge zusammen feiern konnten und ich persönlich habe meine ersten Stunden im Pulst-shirt verbracht.

Caro, 18 Jahre

L-Beach

Mädels-Trip an die Ostsee...

Freitag Mittag: Schlafsäcke, Isomatten, Wärmflaschen und Klamotten lagen fertig gepackt im Puls und freudige Nervosität machte sich breit.

Morgens sind schon 2 Autos vorgefahren, um die Zelte aufzubauen und das Gelände zu erkunden.

Wir und weitere Mädels von JuLe NRW starteten später Richtung Weißenhäuser Strand. Als dann schließlich alle, die nachmittags fahren wollten, beisammen waren packten wir Caros und Janas Autos voll und fuhren los. Auf, auf! Sechs Stunden Autofahrt lagen vor uns. Aber das ist ja kein Problem für uns - wir redeten , lachten und sangen… so verging die Zeit ganz schnell.

Beim ersten Zwischenstop kam jemand auf die glorreiche Idee eine Bravo-Zeitung zu kaufen… Wer war das?!?! ;D

Im Nu war Kevin, Janas Auto, über und über mit kitschigen Stickern beklebt und auch Jana blieb nicht verschont. Und Dr. Sommer Fragen unter dem Motto "Kann man vom Küssen schwanger werden?" sorgen für viele Lacher.

Dank Sms-Flats waren wir immer bestens über die Lage im Auto hinter uns informiert. Die hatten offensichtlich genauso viel Spaß wie wir.

Caro und Jana bewiesen, dass Frauen sehr wohl Auto fahren können. ;)

Zwischendurch erreichten uns auf leicht frustrierte Anrufe von den Mädels, die schon am Zeltplatz die Zelte aufbauten- oder es zumindest versuchten. Es war wohl sehr windig und es regnete. Aber das war dennoch kein Hinderungsgrund tapfer die Zelte fertig aufzubauen. Dankeee!

Das einzige, was wir etwas doof fanden war der Stau auf der Autobahn, aber der wurde mit Flyer-Verteilen und Flagge-Zeigen sinn- und humorvoll überbrückt.

Einige Stunden später, so gegen 22 Uhr, viel Lachen, viele Songs, auch Weihnachtslieder, kamen wir an unserem Campingplatz und wurden stürmisch von den vorausgefahrenen, sturmgebeutelten Mädels begrüßt. Fix die Autos ausgepackt, die Sachen in die Zelte geworfen und rauf aufs Gelände. Alle wollten unbedingt den Auftritt von Peaches sehen. Großartig, auch wenn das Kostüm etwas gewöhnungsbedürftig war - Brüste mit Barbieköpfen. Den Rest des Abends verbrachten wir in kleineren Gruppen an der jeweiligen Bühne mit der Musik die uns interessierte. Um 0.00 trafen wir uns wieder und die Leute, die in die Zelte wollten, gingen zum Campingplatz und die, die noch etwas feiern wollten, gingen noch etwas feiern.

Als wir uns waschen wollten stellten wir fest: die Waschräume waren zwar warm, aber es gab kein Licht! Also lustige Wasch-Wärmflaschen-Auffüll-Party im Dunkeln. :D Aber Handys geben ja genügend Licht. Nach der ersten, etwas durchfrorenen Nacht saßen wir morgens alle etwas gerädert, aber gut gelaunt beim Frühstück im strahlenden Sonnenschein. Noch war´s etwas kalt, aber gegen Mittag wurde es richtig schön warm. Zum Frühstück gab´s 4kg Käse und alles andere, was das Herz begehrt. Wer hat so viel Käse besorgt?!?!?!?! :D Geduscht wurde dann im Hellen, nicht so wie abends, wo´s kein Licht mehr gab und auf die Lichtschalter nicht auffindbar waren!

Dann gings ab in den nächsten Tag. Die einen gingen zum Yoga, die anderen ausgiebig am Strand spazieren und die Sonne genießen. Sonnenbrand olé!

Mittags trafen wir uns zum Mittagessen wieder. 5 Minuten-Terrinen! Mhhh, lecker! Aber das gehört halt dazu. ;D Nachmittags gingen wir alle ins Subtropische Badeparadies. Die einen plantschten im Wasser, die anderen gingen mit Freudinnen rutschen. Für jede war was dabei. Und das ohne die nervigen Blicke von irgendwelchen männlichen Erdbewohnern.

Abends wurde dann wieder auf Konzerte gegangen, jede ihrem Geschmack entsprechend. Nachts traf sich noch ein Teil von uns zum Zusammensitzen bei Kerzenschein bevor wir schlafen gingen. *hach, wie romantisch* Natürlich nicht ohne Wärmflasche. :D

Sonntag morgen war die Stimmung zwar gut beim Frühstück, aber irgendwie wurde noch mehr gegähnt als am Tag davor. Woran mag´s liegen?! :D

Bevor wir uns dann auf den Heimweg machten gingen wir noch ausgiebig am Strand spazieren und aßen noch eine leckere 5-Minuten-Terrine. Als alles gepackt war und wir vom Camping-Platz fuhren stand schon fest: nächstes Jahr unbedingt wieder!! Kaum auf der Autobahn standen wir im Stau. *doof* Aber wir nahmen´s mit Humor ... Und so ein Stau mit lauter Lesben kann nur lustig sein! Ein paar Kilometer später sahen wir einen Mann in einem Auto sitzen. Welch ungewohnter Anblick für dieses Wochenende! Und er fühlte sich glaub ich auch irgendwie einsam, so ganz alleine auf einer Autobahn voller Lesben. :D

Nach einer wieder sehr lustigen Autofahrt packten wir die Autos aus und wollten alle nur noch möglichst schnell nach Hause ins Bett und schlafen. :D

Es war ein super tolles Wochenende mit einem tollen Programm, tollem Wetter und vor allem ganz, ganz tollen Mädels! (Alle höchstens zarte 17, wie ich gehört habe. ;) ) Nächstes Jahr unbedingt wieder!!! Nix ist mit Bungalow mieten! ES WIRD GECAMPED! ;D

Viki, 18 Jahre